Agentic AI im Verlag: Prozesse automatisieren, Kontrolle behalten
Am 16. September spricht mintloop-Gründer Matthias Kraus auf der Digitalkonferenz ai@media darüber, wie Verlage agentische KI-Prozesse sinnvoll einführen, ohne die Kontrolle über Qualität und Freigaben zu verlieren.
Agentische KI-Systeme können heute deutlich mehr als einzelne Texte generieren oder Informationen zusammenfassen. Sie recherchieren, verarbeiten Inhalte, greifen auf verschiedene Systeme zu und übernehmen mehrere Arbeitsschritte hintereinander. Auch im Publishing entstehen dadurch neue Möglichkeiten, etwa in der Recherche, bei der Aufbereitung von Inhalten oder in der Qualitätssicherung.
Mit zunehmender Automatisierung verändert sich aber auch der Umgang mit Kontrolle. Nicht jeder Arbeitsschritt sollte vollständig autonom ablaufen und nicht jede Entscheidung lässt sich sinnvoll an einen KI-Agenten übertragen.
Darüber spricht Matthias Kraus am 16. September auf der ai@media, der Digitalkonferenz des Digital Publishing Report zum Praxiseinsatz von KI bei Publishern.
Agentische KI in der Praxis
Der Vortrag zeigt, wie sich agentische KI in bestehende Publishing-Prozesse integrieren lässt und wie dabei Transparenz und Kontrolle erhalten bleiben. Welche Aufgaben kann ein KI-Agent selbstständig übernehmen? Wo braucht es eine menschliche Freigabe? Und wie bleiben die einzelnen Schritte nachvollziehbar?
Anhand eines konkreten Beispiels mit Langdock und Xpublisher zeigt Matthias Kraus, wie das in der Praxis aussehen kann. Langdock bildet die Basis für individuelle KI-Anwendungen und agentische Abläufe, Xpublisher übernimmt als Redaktions- und Publishingsystem die weitere Bearbeitung und Publikation der Inhalte.
So können beispielsweise Recherche und Aufbereitung durch KI unterstützt und die Ergebnisse direkt an Xpublisher übergeben werden. Dort werden sie redaktionell geprüft, weiterbearbeitet und über die bestehenden Publishing-Prozesse ausgespielt.
Dabei braucht nicht jeder Schritt die gleiche Kontrolle. Klar definierte Aufgaben können automatisiert ablaufen, während redaktionell oder rechtlich relevante Entscheidungen beim Menschen bleiben.
Für wen sich die Teilnahme lohnt
Der Vortrag richtet sich an Verantwortliche aus Redaktion, Produkt, Herstellung und IT, die KI nicht nur für einzelne Aufgaben nutzen, sondern stärker in ihre bestehenden Prozesse integrieren möchten.
Im Fokus stehen dabei keine theoretischen Zukunftsszenarien, sondern konkrete Ansätze, wie agentische KI im Publishing eingesetzt werden kann, ohne Transparenz und Kontrolle aus der Hand zu geben.
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